UML
Die Unified Modelling Language (UML) ist eine Sprache zur Spezifikation, Visualisierung, Konstruktion und Dokumentation von Modellen für
Softwaresysteme, Geschäftsmodelle und andere Nicht-Softwaresysteme. Sie bietet den Entwicklern die Möglichkeit, den Entwurf und die Entwicklung
von Softwaremodellen auf einheitlicher Basis zu diskutieren.
Für die Modellierung mit UML (Unified Modelling Language) wurden verschiedene Diagramme entwickelt. Insgesamt umfasst UML folgende Diagrammtypen:
Anwendungsfalldiagramme, Sequenzdiagramme, Kollaborationsdiagramme, Zustandsdiagramme, Einsatzdiagramme, Komponentendiagramme, Klassendiagramme und
Aktivitätendiagramme.
Mit Aktivitätsdiagrammen (Activity Diagrams), die eine Kombination von Zustandsdiagrammen, Flussdiagrammen und Petri-Netzen darstellen, kann man
Geschäftsprozesse am besten darstellen, weil sie ihren Schwerpunkt in der Beschreibung von Aktivitätenfolgen haben.
Mit den Aktivitätendiagrammen können Aktivitäten, Kontrollflüsse sowie Konnektoren dargestellt werden. Eine Aktivität ist ein einzelner Schritt in einem
Verarbeitungsablauf. Durch Transitionen, die als Pfeil dargestellt werden, erfolgt die automatische Verknüpfung von Aktivitäten. Gehen mehrere Transitionen
aus einer Aktivität hervor, werden diese durch boolsche Bedingungen (wahr oder nicht wahr) unterschieden. Diese Elemente können in Spalten, den sogenannten
» Swimlanes « gruppiert werden, um organisatorische Zuständigkeiten im erzeugten Modell darstellen zu können.

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Weitere Informationen:
www.oose.de
www.uml.org
www.uml-sig.de