Tools
Die Ablauforganisation eines Unternehmens kann über Geschäftsprozesse beschrieben und mit geeigneten Werkzeugen modelliert werden.
Zur Darstellung/Beschreibung der Geschäftsprozesse haben sich heute grafische Werkzeuge durchgesetzt. Die meisten Tools greifen dabei
auf eine spezielle Methode zurück.
Folgende allgemeingültige Anforderungen lassen sich formulieren:
Die Abbildung der Kommunikationsbeziehungen der Prozessbeteiligten ist von zentraler Bedeutung. Hier müssen die Schnittstellen identifizierbar
sein. Weiterhin muss die Modellierung eines Geschäftsablaufs ein Aufsplitten in mehrere Teilabläufe und Hierarchieebenen sowie das Zusammenführen
von Abläufen ermöglichen. Eine weitere Anforderung an Tools zur Modellierung ist die Erfordernis, Prozessabläufe aus unterschiedlichen Sichweisen
bzw. Perspektiven betrachten zu können.
Am Softwaremarkt gibt es eine Reihe von IT-Werkzeugen, die den Organisatoren und Verantwortlichen bei der Organisations- und Prozessgestaltung,
den Mitarbeitern beim Abrufen von Prozessinformationen und den Softwareentwicklern beim Entwurf und Design von Anwendungen in Form der Swimlane-Methode
unterstützen.
Das Haupteinsatzgebiet der meisten Produkte ist die Unterstützung bei Modellierungsarbeiten. Einige Werkzeuge bieten Simulationsmöglichkeiten, um die
erstellten Modelle hinsichtlich ihrer Ablauffähigkeit zu prüfen.
Haupteinsatzschwerpunkte:
- Ist-Erfassung von Strukturen, Daten und Prozessen
- Visualisierung zur Schwachstellenanalyse
- Auswertung von Prozessinformationen (z.B. Zeiten)
- Simulation von Alternativen
- Design von Sollkonzepten
- Visualisierung/Dokumentation der Prozessmodelle
Weitere Informationen:
Hanser Verlag